Spanisches Mauseohr, Hieracium aurantiacum
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Spanisches Mauseohr, Hieracium aurantiacum
Tafel 60:
a, b) Pflanze, verkl.;
c) Blume in nat. Gr.;
d) Hülle in nat. Gr.
Grasgrün. Mit verlängerten, vor Bildung der Rosette zuweilen nur Niederblätter tragenden Ausläufern. Blätter länglich verkehrteiförmig, schwach gebuchtet, auf beiden Flächen mit langen, oft rostfarbenen Haaren. Stengel 25 bis 60 cm hoch, unten mit einigen Blättern, mit langen Haaren und kürzeren Drüsen, oben ausserdem sternhaarig, mit ungefähr 7 Blumen. Hüllblätter langhaarig, drüsig und zerstreut sternhaarig. Blumen orangerot bis rotbraun, selten gelb. Griffel braun. 6-8.
Auf Wiesen und Mooren; nicht selten in den Alpen von 1400 bis 2100 m, sehr zerstreut im übrigen Deutschland. Als Gartenblume seit Jahrhunderten gezogen, wahrscheinlich mit Ausnahme der Alpen und einiger Standorte im Bayerischen Wald, auf dem Riesengebirge, dem Harz und den Vogesen überall aus Kulturen stammend, doch lässt sich die ursprüngliche Verbreitung von der nachträglichen schwer scheiden; vielleicht findet man noch Rassenunterschiede zwischen den einheimischen Formen und der kultivierten, welch letztere aus den Pyrenäen stammt.

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