Kornblume, Centaurea cyanus.
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Kornblume, Centaurea cyanus.
Tafel 26:
a) Pflanze, verkl.;
b) Blumenhülle in nat. Gr.;
c) Hüllblatt in nat. Gr.;
d) Randblüte in nat. Gr.;
e) Mittelblüte in nat. Gr.;
f) geöffnete Blüte, vergr.;
g) Griffel, vergr.;
h) Fruchtkopf ohne die Hülle in nat. Gr.;
i) Frucht in nat. Gr. und vergr.;
k) Fruchtborste, vergr.
15 bis 80 cm hoch. Blätter lineallanzettlich bis linealisch, die untersten in einen Stiel verschmälert, meist gezähnt, zuweilen dreispaltig, die übrigen in der Regel ganzrandig, sitzend, nicht herablaufend. Hüllblattanhängsel und Ränder dunkel, seltener blass, in verhältnismässig breite Abschnitte geteilt; innere Hüllblätter mit schmalem und wenig geteiltem Rande. Blumen in der Regel „kornblumenblau“, zuweilen hellblau, dunkelviolett, rotbraun, hellrot oder weiss. Früchte am Grunde bärtig. 1j. 5-11, einzeln bis 1. (Synonyme: Tremse, Cyane, Kaiserblume.)
Als Getreideunkraut nicht selten, jedoch an Häufigkeit abnehmend, in den Alpen bis 2450 m; nicht selten, jedoch unbeständig an Ufern, Strassen, auf Oed- und Grasland, hier meist niedrig und einblumig.
Stammt mutmasslich aus Asien, kam früh als Unkraut nach Nordafrika und von dort schon vor Jahrtausenden nach Europa, wo sie seitdem alljährlich mit dem Getreide geerntet und wieder ausgesät wird. Nirgends in Deutschland vermochte die Art in dieser langen Zeit selbständige Standorte zu erobern. Ist als Zierblume seit langer Zeit gesammelt und gezogen, in Gärten eine Zeitlang vorwiegend mit roten und weissen Blumen. Unter Kaiser Wilhelm I kam die blaublühende Form, des Kaisers Lieblingsblume, wieder in Mode.

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